Presseeinladung/Presseinformation


Erster ambulanter Kinderhospizdienst der Björn Schulz STIFTUNG in Berlin erhält Qualitätssiegel


Verbindliche Qualität und transparente Standards vom TÜV Rheinland und Bundesverband Kinderhospiz zertifiziert, Verleihung am 10.09.2013/11.00 Uhr in Berlin

Berlin, September 2013. Der ambulante Kinderhospizdienst der Bj√∂rn Schulz STIFTUNG ‚Äď FAMILIENBEGLEITER ‚Äď in Berlin erh√§lt als erster seiner Art in Deutschland das T√úV-Siegel f√ľr verl√§ssliche und transparente Kinderhospizarbeit. Der Bundesverband Kinderhospiz e.V. gratuliert der Berliner Stiftung zur erfolgreichen Zertifizierung. Nach dem station√§ren Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe ist FAMILIENBEGLEITER als erster ambulanter Dienst die zweite Einrichtung in Deutschland, die das Qualit√§tssiegel erh√§lt. Durchgef√ľhrt wird die Zertifizierung vom T√úV Rheinland, Siegelverleiher ist der Bundesverband Kinderhospiz e.V. Das Siegel gilt drei Jahre.

Die feierliche √úbergabe des Siegels findet am

Dienstag, 10. September 2013, 11.00 Uhr
in der Björn Schulz STIFTUNG,
Wilhelm-Wolff-Straße 36, 13156 Berlin-Niederschönhausen

mit Vertretern vom T√úV Rheinland und Bundesverband Kinderhospiz, der Schirmherrin f√ľr das Kinderhospizsiegel und ehemaligen Vorsitzenden der interfraktionellen Kinderkommission des Deutschen Bundestages Nicole Bracht-Brendt, dem Vorstand der Bj√∂rn Schulz STIFTUNG J√ľrgen Schulz, und anderen statt.

Im Jahr 2011 wurde ein Handbuch mit Anforderungen und Prozessen f√ľr Kinderhospize erstellt. Diese Vorgaben und Abl√§ufe konnten nun im ambulanten Dienst umgesetzt werden. Dazu hat das Team der Einrichtung ein eigenes Qualit√§tsmanagement-Handbuch geschrieben. Schwerpunkte dabei waren die Beschreibung der eigenen Arbeit und die Beleuchtung der Schnittstellen zu anderen Bereichen. Bei der Erarbeitung wurden gemeinsame Standards beschlossen. Wichtige Themen f√ľr die Mitarbeiter war der Informationsfluss und der Umgang mit Kritik.

‚ÄěMit dem QM-Handbuch wird die Zusammenarbeit einfacher, denn jeder wei√ü, worauf es ankommt und worauf er sich verlassen kann‚Äú, sagt Barbara Beuth, Koordinatorin des Kinderhospizdienstes FAMILIENBEGLEITER der Bj√∂rn Schulz STIFTUNG. Klare Vereinbarungen und entsprechende Formulare verhindern, dass Informationen verloren gehen. Auch wenn die Entwicklung des QM-Handbuches mit viel Arbeit verbunden war und einige neue Abl√§ufe noch gew√∂hnungsbed√ľrftig sind, zieht Barbara Beuth eine positive Bilanz: ‚ÄěUnter dem Strich werden Vereinfachungen und Erleichterungen stehen.‚Äú Zudem werde mit Selbstkontrolle sowie interner und externer √úberpr√ľfung garantiert, dass kontinuierlich Verbesserungen umgesetzt werden.

Station√§re Kinderhospize und ambulante Kinderhospizdienste begleiten Kinder mit lebensverk√ľrzenden Erkrankungen gemeinsam mit ihren Familien auf ihrem schweren Weg. Sie sorgen f√ľr Unterst√ľtzung, Entlastung und Verst√§ndnis und helfen den Familien, den Alltag zu organisieren und eine neue Lebensperspektive entwickeln. Der Bundesverband Kinderhospiz e.V. setzt sich bereits seit dem Jahr 2006 intensiv mit einheitlichen Qualit√§tsstandards f√ľr die Kinderhospizarbeit auseinander. ‚ÄěDas Siegel soll den Familien erkrankter Kinder eine Orientierung zur Auswahl der geeigneten Einrichtung geben‚Äú erkl√§rt die Gesch√§ftsf√ľhrerin des Verbandes, Sabine Kraft. Gerade bei dieser verantwortungsvollen und schweren Arbeit sei es wichtig, die Qualit√§t der Einrichtung und die Qualifikation der Mitarbeiter f√ľr alle transparent zu dokumentieren.

Die Bj√∂rn Schulz STIFTUNG steht seit 1996 Familien mit einem schwer- und lebensverk√ľrzend erkrankten Kind umfassend, liebevoll und professionell zur Seite. Sie ist nach einem kleinen Jungen, der kurz vor seinem achten Geburtstag an Leuk√§mie verstarb, benannt. Die Stiftung hat den ersten ambulanten Kinderhsopizdienst in Deutschland sowie das station√§re Kinderhospiz SONNNEHOF in Berlin und das Kindertageshospiz in Frankfurt (Oder) aufgebaut. J√ľrgen Schulz, Vorstand der Stiftung, gilt als Vater der Kinderhospizbewegung in Deutschland.

ANSPRECHPARTNER F√úR DIE PRESSE:

Rainer Rettinger
Marketing und Fundraising Bundesverband Kinderhospiz e.V.
Mobil: 0160/ 9 03 89 798
rettinger@bundesverband-kinderhospiz.de
www.bundesverband-kinderhospiz.de

Frauke Frodl
Pressesprecherin der Björn Schulz STIFTUNG
Tel.: 030/ 398 998 43
Mobil: 0179/ 255 32 92
frauke.frodl@bjoern-schulz-stiftung.de
www.bjoern-schulz-stiftung.de

News-Archiv